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An dieser Stelle erscheinen in unregelmäßigen Abständen Beiträge aus Stiegis Newsletter.
Unzensiert, unkorrigiert, gefühlsecht - original aus erster Hand!

Autor: Max Stiegelmair

 

Spieltag 3. Mai 2026

Sommer, Sonne, Senger - 6 Punkte, Derbysieg und Faustkampf auf der Alm

Am heutigen Sonntag stand bei herrlichem Fußballwetter ein Doppelheimspieltag auf der Leitershofer Alm statt.

Die Zweite empfing den Polizei SV Augsburg. Motiviert bis in die Haarspitzen klingelte es bereits nach 12 Minuten. W. William brachte eine herrliche Hereingabe punktgenau auf T. Senger, welcher seine komplette 1,70 m in die Höhe schraubte und zum 1:0 einköpfte. Im weiteren Verlauf ebbten die Höhepunkte des Spiels etwas ab. Bis zur 75. Minute, als es zu einem Tumult auf der Leitershofer Ersatzbank kam. Die Frage, wer denn der Cheftrainer bei der Reserve ist, steht bereits seit der Zusammenlegung der Zweiten mit der U21 im Raum. R. Lokodi hatte damals seinen Posten geräumt. Nun flammte diese alte Diskussion wieder auf. Pep Gayer erlaubte sich eventuell ein Widerwort zu viel, sodass D. Götschinho der Kragen platzte. Vermutlich hätte er heute lieber Michis Wurstsalat gekostet, aber nun ließ Götschinho ihn sein Knie schmecken. Pep Gayer sackte zusammen und befahl dem Unparteiischen eine Auswechselung.
"Beim Fußball darf es ruhig mal krachen. Solange man sich danach wieder die Hand geben kann, ist alles in Ordnung. Die Cheftrainerfrage ist meiner Meinung nach längst geklärt." erklärte D. Götschinho nach dem Spiel, als er Pep Gayer im Schwitzkasten in die Kabine schleifte.
Von der kurzen Unterbrechung erholten sich die Gäste deutlich schneller und glichen zum 1:1 aus. Doch die Gelb-Schwarzen gaben nicht auf. Sie warfen nochmal alles nach vorne. M. Wiench tankte sich gekonnt durch den gegnerischen Sechzehner und legte mit letzter Kraft auf R. Lokodi ab. Dieser nahm sich ein Herz und spielte dem Torwart den Ball aus 3 Metern in die Arme. Solche Fair-Play-Aktionen findet man heutzutage selten. Doch es gab noch mehr Erfreuliches. T. Senger stürmte auf das gegnerische Tor, wurde zu Fall gebracht und spielte den Ball gerade noch so zu M. Wiench. Der Volleyball-Brasilianer nahm sich ein Herz und erzielte den 2:1-Siegtreffer für die Almkicker.

Die Alm Force One hatte das Spiel der Spiele vor der Brust: das Derby gegen die TSG Stadtbergen. Die umkämpfte Anfangsphase gipfelte nach 33 Minuten im 1:0 durch einen Kopfballtreffer von J. Schnöslehauser, der bereits beim Tennis am Vormittag den ersten Derbysieg eingefahren hatte. Eine etwas harte Zeitstrafe gegen die TSG und der daraus resultierende Freistoß führten zum 2:0 durch D. Kügle, der eine Kopfballhereingabe von Max W. über die Linie drückte.
Nach der Pause erlaubten sich beide Teams jeweils eine Ampelkarte. Andere Spieler waren hin und weg von der Einwechslung von B. Gocevic, der scheinbar mal Landesliga gespielt hat. Zudem erzielte S. Spicker den 3:0-Endstand.
Ganz liebe Grüße an unsere Freunde von der TSG. Die 3 Punkte nehmen wir gerne, aber euren Kompost, den ihr an der Ersatzbank produziert, dürft ihr gerne behalten. Glücklicherweise konnte ihn jemand auf dem Heimweg an eurer Sportanlage vorbeibringen. Fürs nächste Mal: Leitershofen verfügt nicht nur über einen herausragenden Fußballverein, sondern auch über eine große Sammelstelle für Grünabfälle.
Mit dem überragenden 4:2 der AH am Donnerstag (Senger, Michel, Lokodi 2x) gibt das seit 6 Monaten mal wieder einen 6 bzw. 9-Punkte-Wochenende.

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Spieltag 26. April 2026

Zweite lässt Big Points liegen - Nachtwache bleibt solide

Das vergangene Wochenende begann bereits am Freitag, als für Coach Sepp Guardiola, Betreuer und Boxenluder M. Stiegelmair und C. "Plastikrippe" Bessbert die lange Nacht begann. Doch die erfahrene Truppe bewies ihren Mut. Stunde um Stunde harrten sie aus, bis der Morgen graute. Der Rest der Mannschaft bereitete sich bereits intensiv auf das Spiel am Sonntag beim KSV BIH Augsburg vor, denn keiner erschien im Laufe der Nacht.
Das Spiel war dann deutlich besser besucht. Ganze 4 Leitershofer fanden den Weg ins Stadion am Wildtaubenweg. Leider waren keine Hunde dabei. Dennoch sahen die mitgereisten Fans ein durchaus ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach 28 Minuten waren es dann leider die Hausherren, die durch ein Eigentor in Führung gingen. Kurz vor der Pause nutzen sie dann die stadtbekannte Standardschwäche der Leitershofer, die an diesem Tag auch nicht durch Hünen, wie F. Mayer oder Y. Bussmann ausgeglichen werden konnte, und erzielten per Kopf den 2:0-Pausenstand. Der Trainer des KSV holte sich während dem Spiel bereits den geistigen Beistand eines ehemaligen deutschen Politikers und Agitators. Dies wirkte sich offenbar positiv auf seine Mannschaft aus.
In der zweiten Halbzeit bäumte sich der TSV nochmal auf und erspielte sich Torchance um Torchance. Die Gastgeber fanden nur noch über Konter statt. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Tor des KSV zu und eine nach der anderen brach am Gehäuse, am Torwart oder am eigenen Unvermögen. Die größte Chance der Gelb-Schwarzen bildete eine Doppelmöglichkeit von R. Lokodi, dessen Fernschuss am Pfosten landete und dem reaktivierten T. Senger, der mit seinem Nachschuss aus 3 Metern ebenfalls nur Aluminium traf. Es kam wie es kommen musste: in der 80. Minute kamen die Gäste wieder per Kopf nach einem Eckball zum 3:0. Das 4:0 mit dem Schlusspfiff war ebenso ärgerlich und begrub endgültig die Hoffnungen der Leitershofer auf den 2. Tabellenplatz. M. Römer hingegen erlebt aktuell eine Durststrecke die ihresgleichen sucht. Sein letzter Treffer liegt bereits ein Spiel zurück.
"Ich befinde mich aktuell in einer kleinen Krise, aber ich bin guter Dinge, dass ich beim nächsten Heimspiel doppelt treffe." tönte der Jungspund auf dem Leitershofer Maifest.

Die Alm Force One hatte in Täfertingen aus dem Hinspiel noch Einiges gut zu machen. In einem hart umkämpften Spiel erzielte N. Dewitz den Treffer des Tages. Damit sollte der Klassenerhalt gesichert sein. Almpräsident O. Seizinger orderte sofort ein Fass bei M. Kügle.

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Spieltag 19. April 2026

Es klingelt wieder - Marlon freut sich - Bassi nicht

Am vergangenen Sonntag hatte es der Doppelheimspieltag mal wieder in sich: Sonnenschein, Grillspezialitäten und Tore satt.

Die Zweite empfing den TSV Pfersee 2. Ein Leitershofer Offensivfeuerwerk beantworten die Gäste mit einer 3:0-Führung nach 15 Minuten. Um seine Rückennummer 4 zu verteidigen, erzielte M. Römer den Anschlusstreffer. Das 2:3 erzielte A. Michel per Volleyschuss nach einer Ecke. Die Gefahr nach Standards ist definitiv ein Markenzeichen der Leitershofer Offensive und der Defensive. Das 2:4 des TSV Pfersee beantwortete F. Torvato mit seinem ersten Pflichtspieltor aus dem Spiel heraus. Zur Pause waren die Zuschauer durch das Spiel und M. Kügle am Grill ziemlich gut bedient. R. Konrad kaufte sich vor Begeisterung fast ein neues Auto.
Auch die zweite Hälfte bot Spannung pur. In der 58. Minute kamen die Gelb-Schwarzen durch ein Flipper-Eigentor zum Ausgleich. Da das Spiel leider noch eine halbe Stunde ging, verlor man es dann letztendlich doch noch mit 4:6.
"Wahnsinn! Wenn wir in einem Spiel 4 Tore schießen, dann ist mir alles andere egal. Torflaute beendet!" tönten die Trainer beider Mannschaften nach dem Spiel im "The Guardian".

Die Reserve traf auf ihren Lieblingsgegner. Trotz aufopferungsvollem Kampf reichte es am Ende nur für ein 2:2. (Quelle: Homepage des TSV Dinkelscherben)
Die Leitershofer Tore erzielten L. Mayer und irgendeiner im Maltesershirt. Transferspekulanten schielten neugierig auf die Tribüne. Dort hatte sich ein ortsbekannter Blondschopf niedergelassen, der früher einmal für den TSV aktiv war. Insiderinformationen zufolge soll sein Vater ihm zum wiederholten Mal die Bremsleitung durchgeschnitten haben, weswegen es ihn bei diesem herrlichen Wetter auf den Fußballplatz verschlagen hatte.

Die Abteilung bittet davon abzusehen, Michi's Kaschemme am Donnerstag Abend zu besuchen. Die Wirtschaft ist mit der Versammlung der Aktiven komplett ausgelastet und darf keine weiteren Personen mehr in die Innenräume lassen.

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Spieltag 12. April 2026

Plärrer, Pech und Pannen - Wassmer absolviert Iron Man


Am vergangenen Freitag war es mal wieder so weit. Alles was beim TSV Rang und Namen hat, traf sich auf dem Augsburger Osterplärrer. Die Durstigsten begannen den Tag bereits um 14:30 Uhr am Weizenkarussell, während der Festakt abends im Schallerzelt stattfand. Die nahegelegene SchallerAlm wurde kräftig genutzt und auch der Raucherbereich fand seine Genießer. Doch bei genauerem Hinsehen fiel auf, dass es eine recht mayerlose Veranstaltung war. Während L. Mayer sich von einem anstrengenden Osterwochenende erholte und F. Mayer sich den Familienfreuden hingab, glänzte T. Mayer neben seiner Abwesenheit beim Mannschaftsabend auch durch enormen Fleiß im Büro.

"Ich bin nicht nur Vizekapitän der 1. Mannschaft. Ich bin nebenbei auch Unternehmensberater." So soll die Absage in der TeamApp gelautet haben.
"So laut wie die Wirtschaft kann die Mannschaft gar nicht rufen." polterte ein blonder Mannschaftskamerad im Interview mit "The Sun".

Auch N. Gruber, der nur deshalb Mitgliedsbeitrag bezahlt, blieb dem Plärrer fern. Dennoch war der Abend ein voller Erfolg. Als die Lichter an/aus gingen waren die Mannschaftskassen leer und die Spieler voll.

Am nächsten Tag war die Zweite dann in Göggingen gefordert.
"Der Abend gestern war zwar für manche sehr anstrengend, aber das werden wir schon häneln." klang S. Goiß vor dem Spiel noch sehr optimistisch.
Der TSV kam gut ins Spiel. Doch der Fußballgott war wieder einmal nicht auf der richtigen Seite. Ein Sonntagsschuss der Gastgeber landete unhaltbar im Winkel. Nur wenige Minuten später schlief die Leitershofer Defensive und Göggingen erhöhte auf 2:0. Verstärkt durch N. "Musiala" Dewitz wirbelte die gelb-schwarze Angriffsformation nun vor dem gegnerischen Strafraum. Doch selbst einige Großchancen blieben ungenutzt. Kurz nach der Pause wurde die Mühe dann belohnt. Dewitz umkurvte die Gögginger Hintermannschaft und wartete geschlagene 15 Minuten bis M. Römer aufrückte und den Anschlusstreffer erzielte. Nun warf man nochmal alles nach vorne. M. Kirchner konnte zwar sein erstes Tor im Aktivenbereich erzielen, doch leider nur gegen seinen eigenen Bruder. Es blieb beim 3:1-Endstand.

Gute Neuigkeiten gibt es aus Paris zu berichten: J. Römer hat seinen Winterschlaf beendet und lief mal kurz einen Marathon. "Jetzt leg ich mich erstmal wieder bis August hin." keuchte er an der Ziellinie.
Auch C. Wassmer lief nach seinem Urlaub an der Costa Brava locker aus und erreichte eine respektable Zeit. "Jetzt geht's erstmal wieder in den Urlaub. Irgendwohin wo es warm ist." erklärte er zwischen zwei Zügen seiner After-Marathon-Zigarette.

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Spieltag 4. April 2026

Zweite hilft Erster - Erste gewinnt

Am vergangenen Wochenende stand dieses Mal am Karsamstag ein Doppelheimspieltag für die Leitershofer auf dem Programm.

Die Zweite empfing den FSV Inningen II. Personell etwas durcheinandergewürfelt, u.a. Comebacks von K. Alouache und G. Tischendorf, startete man relativ gut und erspielte sich erste Chancen. Doch wie so oft in den letzten Wochen wollte der Ball einfach nicht rein. Stattdessen schlug er nach 13 Minuten im Gehäuse von S. Kirchner ein. Nur eine Minute nach der Auswechslung von Abwehrboss C. Bessbert durch sakralen K.O. Bis zum Pausenpfiff klingelte es noch zwei weitere Male im Leitershofer Kasten, sodass die Defensive weiter umgestellt wurde.
Nach über 434 Pflichtspielminuten schaffte W. William das Unmögliche. Nach einer Sahneflanke mit Kirsche obendrauf von K. Alouache erzielte der Sturmtank mit den Storchbeinen endlich wieder ein gelb-schwarzes Tor. Nachdem die torlose Serie bereits gerissen war, wollte man die punktlose Serie nicht auch noch reißen lassen. So fuhr Inningen mit einem 5:1 Auswärtssieg nach Hause. Highlight des Spiels bleibt D. Özdemir. Nach langer Renovierungspause kam der Wirbelwind nach 80 Minuten für W. William ins Spiel. Eiskalt ließ er einige gegnerische Verteidiger stehen. Doch ein Treffer blieb dem Youngster, der mit Arda Güler nicht nur das gebrochene Deutsch gemeinsam hat, verwehrt.
"Der Aufstieg scheint vom Tisch. Ich hab mir trotzdem schon mal ein Meistershirt besorgt. Die gibt's grad relativ günstig." verrät Schlitzohr C. Wassmer, der aktuell am Strand von Rio Bikiniträgerinnen testet.

Die Alm Force One empfing den FC Schmutter, eine Mannschaft die aktuell ähnlich gut da steht wie die Almkicker. Doch die Leitershofer hatten sich verstärkt. Nach mehrmaliger Aufforderung durch Almpräsident O. Seizinger hatte M. Lorenz sich endlich am Trickkasten der Aktiven bedient und kräftig mit der Zweiten aufgefüllt. Nach nur 3 Minuten klingelte es bereits im Gästekasten. D. Drexler, der scheinbar auch offensiv begabt ist, veredelte eine Vorarbeit von P. Weber zum 1:0. Die Schmutterer schienen komplett überfordert. Kurz vor der Halbzeit brach ihnen dann ein gelb-schwarzer Doppelschlag das Genick. Nach einem Hammerzuspiel von J. Geldhauser gelang D. Menz das 2:0. T. Lokodi hatte einen Sahnetag erwischt. Nur 2 Minuten später schlug er einen astreinen Freistoß in den Sechzehner, den irgendein Spieler zum 3:0 Pausenstand nutzte.
Während der zweiten Hälfte wurde das Personal auf dem Platz kräftig durcheinandergewirbelt. Erst verletzte sich W. William am Oberschenkel ("Ich wusste nicht mal, dass es da Muskeln gibt."). Für ihn kam Außenbahnspezialist F. Karl.
Der Gästetrainer rief dem Schiedsrichter laufend zusammenhangslose Fußballregeln zu. Da hatte wohl jemand ein Regelbuch als vorzeitiges Ostergeschenk bekommen. Dies schien einen seiner Spieler so zu verwirren, dass er sich nicht mehr sicher war, welche Regeln nun zählte. So schlug er mit dem Ellenbogen nach M. Rudolph, der Gott sei Dank an seiner stahlharten Brust abprallte. So durfte dieser Gästespieler bereits 10 Minuten nach seiner Einwechslung zum Duschen gehen und bekam obendrein noch 2 Wochen Sonderurlaub. Wer wünscht sich das nicht zur Plärrerzeit.
Doch Fußball wurde auch noch gespielt. Nach Vorlage von D. Drexler erzielte D. Menz seinen zweiten Treffer und setzte den Schlusspunkt zum 4:1-Heimsieg. Die überragende Leistung von T. Lokodi wurde sogar von El Presidente persönlich in der Spielerversammlung gewürdigt. Weiter so Timmi!!

Für den kommenden Mannschaftsabend wird ein übler Getränkeunfall erwartet. Max W. hat seine Lederhose vom Dachboden geholt, die Mannschaftskassen wurden geleert. Unter der Woche soll bereits das seltene Exemplar des N. Gruber gesehen worden sein. Es ist durstig und hat außerdem gerade Paarungszeit.

"Lokodi, Menz, Karl, Wieland! Die hab ich alle groß gemacht. Ich rede seit Wochen in den Lorenz rein, dass er sich ein paar von meinen Jungs aus der Zweiten holen soll, aber ich reib ihm das jetzt nicht unter die Nase. So bin ich nicht." verriet uns eine Bardame aus dem Augsburger Nachtclub "Oh boi". Ein Mitglied des Trainerstabs feierte vergangenes Wochenende dort einen kinderfreien Abend.

Der nächste Spieltag wird präsentiert vom Mannschaftsabend auf dem Plärrer - Wo ein Wieland ist, ist auch ein Rausch